Alles ist besser als Eintracht Frankfurt



Ist Eintracht Frankfurt der richtige Klub für Mario Götze?

Ja, dahinter steckt eine geniale Idee

Das Pro von Florian Wichert

Es ist eine Kunst, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Götze beherrschte sie in dem Moment im WM-Finale 2014, als er das Siegtor für Deutschland gegen Argentinien schoss und unsterblich wurde.

Darüber hinaus schien das Götze nicht vergönnt zu sein. Ob bei Bayern, Dortmund oder in der Nationalelf: Götze rotierte zwischen Startelf, Ersatzbank, Jokerrolle oder Tribüne. Götze passte nicht zum Trainer, zur Mannschaft, oder in das Spielsystem.

Mit seinem Wechsel nach Eindhoven und zu Trainer Roger Schmidt erwischte Götze endlich wieder den perfekten Augenblick. Und genau der richtige Zeitpunkt ist es jetzt für den Schritt zurück in die Bundesliga. Nicht zu Bayern. Nicht zu Dortmund. Sondern zu Frankfurt – einem Traditionsklub mit überragenden Fans und einem Top-Trainer Oliver Glasner, der mit Götze umzugehen und ihn einzubauen weiß.

Der Deal der Eintracht mit Götze ist die größte Überraschung des Jahres – aber es steckt eine geniale Idee dahinter. Beide haben große Ziele. Götze will in seiner Karriere noch die Champions League gewinnen, Frankfurt diese in der kommenden Saison mindestens aufmischen. Von den Großen werden sowohl Götze als auch Frankfurt dafür belächelt.

Dabei wissen beide ganz genau, wie Sensationen gelingen. Womöglich steht die größte noch aus – und am Ende lachen Götze und die Eintracht.

Nein, die Eintracht passt nicht zu ihm

Das Kontra von Robert Hiersemann

Mario Götze machte uns zum Weltmeister 2014 und verzauberte die Bundesliga jahrelang mit seinen Tricks und Toren. Er war einer der spektakulärsten deutschen Spieler. Und trotzdem hätte er als Fußballer nicht mehr nach Deutschland zurückkehren sollen. Warum?

In den Niederlanden ist er ein gefeierter und vor allem gestandener Profi, spielt fast jedes Spiel, schießt Tore (18 in 77 Partien) und gibt Vorlagen (18). In der Bundesliga hingegen haftet ihm seit Jahren das Image des Megatalents, welches sein Potenzial nicht mehr ausschöpft, an. Alle schauen auf ihn. Das schien ihn schon zuletzt beim BVB zu hemmen.

Götze tat es gut, dass er nicht mehr täglich in der deutschen Öffentlichkeit vorkam. Das Ausland war der richtige Schritt.

Jedenfalls war das alles besser für ihn, als zur Eintracht zu gehen. Die Hessen haben gerade eine überragende, internationale Saison gespielt, es wird ohnehin schwer, dieses Level zu halten. Zudem glänzt Frankfurt vor allem mit Kampf und Leidenschaft, weniger mit herausragender Technik. Das passt gar nicht zu Götze.

Im “Zweikampf der Woche” kommentieren wöchentlich Florian Wichert (Stellvertretender Chefredakteur bei t-online) und Robert Hiersemann (Stellvertretender Redaktionsleiter bei t-online) aktuelle Fußballthemen.



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