DeLorean DMC-12 wird zu Alpha5


Lamellen-Heck und Flügeltüren: Fans erkennen Design-Anleihen am DMC-12. (Quelle: Hersteller-bilder)

Durch die großen Flügeltüren und weil es keine B-Säulen (Dachträger zwischen vorderen und hinteren Türen) gibt, lässt es sich ohne Anstrengungen einsteigen – zumindest, wenn die Parklücke groß genug ist. Mühelos soll das Auto auch bedienbar sein. Zumindest wird man keine Knöpfe suchen müssen – denn hier gibt es keine. Alles Wichtige wird wie bei Tesla auf einem zentralen Touchscreen gesteuert.

Allerdings: Der Alpha5 wird wohl nicht nur richtig selten, sondern auch richtig teuer. Vermutet wird ein Einstiegspreis von nicht weniger als 150.000 Euro. Dafür aber soll er das Spitzenmodell einer ganzen Familie werden. Geplant sind unter anderem eine E-Limousine und ein SUV mit Wasserstoffantrieb – damit das zweite Kapitel von DeLorean länger dauert als das erste.

DeLorean – eine einzige Tragödie

Unglaublich wie ein Science-fiction-Film, bitter wie eine Tragödie: die Geschichte der Marke DeLorean (gegründet 1975). Nach nur sieben Jahren fand sie bereits ihr Ende. In dieser Zeit entstand ein einziges Modell, eben der DMC-12. Der rollende Flachmann mit den Flügeltüren sah nach Zukunft aus, was ihm eine Filmrolle in Hollywood einbrachte: Im Blockbuster “Zurück in die Zukunft” ist das Auto eine Zeitmaschine.

Tatsächlich ist der DMC-12 weit weniger rasant, als er aussieht: Mit 132 PS und 200 km/h Spitze war er den wahren Sportwagen seiner Zeit klar unterlegen. Dafür aber war er sehr teuer. Und so konnte er auch bei der Kundschaft keinen Stich machen: Nicht einmal 8.600 Autos konnte Firmengründer John Zachary DeLorean († 80) verkaufen – zu wenig, um zu überleben.

Neustart in Texas: Dort ist der Name DeLorean nach der Übernahme durch einen Investor inzwischen zu Hause. Bislang wurden den alten Autos der Marke die Macken ausgetrieben. Schon bald sollen aber neue Modelle entstehen.

John Z. DeLorean: Der Firmengründer wollte ein wegweisendes Auto bauen und Jobs schaffen. Ein Versuch, sein Unternehmen zu retten, brachte ihn fast in den Knast.
John Z. DeLorean: Der Firmengründer wollte ein wegweisendes Auto bauen und Jobs schaffen. Ein Versuch, sein Unternehmen zu retten, brachte ihn fast in den Knast. (Quelle: Everett Collection)

Um sein Unternehmen zu retten, geriet er obendrein erst an die falschen Leute und dann in einen inszenierten Kokain-Deal, wurde von FBI und DEA (US-Drogenbehörde) verhaftet. Die Details dieser zwielichtigen Geschichte blieben lange nebulös. Fest steht: DeLorean konnte beweisen, dass er aus Angst um das Wohl seiner Familie gehandelt hatte, und wurde freigesprochen. Allerdings war die Firma trotzdem erledigt. Schon nach zwei Baujahren gingen in seiner Fabrik, im armen Nordirland mit viel Staatsgeld gebaut, die Lichter aus.



Source link

Denial of responsibility! insideheadline is an automatic aggregator around the global media. All the content are available free on Internet. We have just arranged it in one platform for educational purpose only. In each content, the hyperlink to the primary source is specified. All trademarks belong to their rightful owners, all materials to their authors. If you are the owner of the content and do not want us to publish your materials on our website, please contact us by email – [email protected]. The content will be deleted within 24 hours.

Leave A Reply

Your email address will not be published.