Fünf Berghütten mit spektakulärem Ausblick


1. Gamskarkogelhütte, Salzburg, Österreich (2.467 m)

Eine der ältesten Schutzhütten der Alpen steht auf dem Gamskarkogel hoch über dem Gasteiner Tal. Bereits vor 190 Jahren hat Erzherzog-Johann, der steirische Erbprinz, direkt auf dem Gipfel des “höchsten Grasbergs Europas” die Hütte errichten lassen.

Mittlerweile wurde das Gebäude mehrmals erweitert und modernisiert, ohne allerdings den einfachen Charakter zu verändern. Hüttenwirt Gottfried Härtel verzichtet daher gerne auf Annehmlichkeiten wie elektrischen Strom und spült lieber das Geschirr mit der Hand, kocht auf einem Gasherd, und statt elektrischem Licht gibt es Kerzen und Gaslampen als Beleuchtung.

Keine Kompromisse gibt es dagegen bei der Verpflegung. Die Produkte kommen überwiegend direkt aus der Region, teilweise sogar von der unterhalb gelegenen Rastötzenalm, alles wird frisch gekocht und das Brot selbst gebacken. Aus dem Großarltal und dem Gasteiner Tal gibt es mehrere wunderschöne Wiesensteige, die auf die Hütte führen. Am beliebtesten ist der knapp zweistündige Anstieg von der Rastötzenalm, die aus dem Gasteiner Tal mit einem Taxi bequem erreicht werden kann.

2. Hochrieshütte, Bayern, Deutschland (1.569 m)

Von München kommend bildet der lang gezogene, grüne Kamm der Hochries den ersten Höhepunkt der Chiemgauer Alpen. Ein perfekter Aussichtsberg, der vom Samerberg aus mit einer Sesselbahn und einer Seilbahn bequem erreicht werden kann.

Schild zur Hochrieshütte: Die Hütte bietet aus mehr als 1.500 Metern einen tollen Ausblick. (Quelle: imagebroker/imago-images-bilder)

Von der Bergstation sind es nur ein paar Minuten auf den Gipfel, auf dem die nahezu ganzjährig bewirtschaftete Alpenvereinshütte steht. Sie hat eine grandiose Lage mit freiem Blick ins Alpenvorland und hinein ins Gebirge. Perfekt sind auch die Wandermöglichkeiten im Bereich der Hochries. Die gut markierten und ausgeschilderten Wege führen über und um die Hochries und ermöglichen so wunderschöne Rundtouren.

3. Becherhaus, Südtirol, Italien (3.195 m)

In der Becherhütte gab es einst rote Samtteppiche, Meissner Porzellan und Silberbesteck. Kein Wunder, schließlich trug es einst den Namen Kaiserin-Elisabeth-Haus, wurde unter der Schirmherrschaft der K.u.k.-Monarchie gebaut und nach rekordverdächtig kurzer Bauzeit am Abend des 16. August 1894 eingeweiht – zu später Stunde konnte man sogar noch auf den Geburtstag des Kaisers anstoßen.

Für einen geplanten Besuch von Sisi bereitete man im Jahr 1898 alles vor, doch eine Woche vor dem Termin wurde die Kaiserin ermordet. Das geschichtsträchtige Becherhaus ist die höchstgelegene Hütte Südtirols – und vielleicht die meistfotografierte. Zumindest ist die direkt auf einem Felsspitz thronende Hütte über den immer noch eindrucksvollen Eismassen des Übeltalferners ein beliebtes Kalendermotiv.

Allerdings muss man sich den Traumblick mühsam verdienen. Nur für den anspruchsvollen, teilweise mit Drahtseilen gesicherte Anstieg aus dem Südtiroler Ridnauntal über die Teplitzer Hütte, der Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert, muss man rund sieben Stunden einplanen. Der Lohn: Eine Nacht auf über 3.000 Meter Höhe an einem der schönsten Hüttenstandorte der Ostalpen.



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